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Au Pair Neuseeland Reisebericht - Meine Erfahrungen in Neuseeland als Aupair bei der Familie Smith
Nach meinem Abitur wusste ich nicht genau was ich machen wollte. Ich hatte die Wahl entweder eine Ausbildung oder studieren zu gehen.
Ich bin jetzt 20 Jahre alt. Da heißt, ich musste 13 Jahre lang die Schulbank drücken das ständige lernen ging mir sowieso schon die ganze Zeit auf die Nerven und jetzt noch mal weiter lernen das konnte ich nicht.
Ich brauchte eine Pause!!
Also entschloss ich mich ins Ausland zu gehen. Ich wollte irgendwo hin wo ich noch zusätzlich mein Englisch verbessern konnte und wo es natürlich auch warm ist und die Sonne scheint. Es dauerte nicht lange und ich wusste wo es hingehen sollte. Nämlich nach Neuseeland.
Aber wie sollte ich DAS meine Eltern beibringen. ICH, ganz alleine nach Neuseeland. Um meine Eltern zu beruhigen und weil es für mich auch sicherer war, lieber bei einer Familie unterzukommen als irgendwo auf eigene Faust in ein unbekanntes Land zu fahren teilte ich meinen Eltern mit 1 Jahr Aupair bei einer Familie in Neuseeland zu machen.
Zusammen mit meinen Eltern haben wir eine kompetente Organisation gefunden die uns eine Familie und zusätzlich noch einen Englischkurs vermittelt hatte.
Keinen Monat später war alles im Lot ich konnte es kaum fassen nach Neuseeland zu kommen. Familie Smith, an die man mich vermittelt hatte, holte mich vom Flughafen ab.
Von vornherein waren sie mir sofort sympathisch und mit den Kindern habe ich mich auch sofort angefreundet.
Der kleinste, war 4 Jahre alt und ging noch in den Kindergarden. Die Familie hatte insgesamt 3 Kinder darunter Zwillinge 12 Jahre alt es war schon ziemlich schwierig für mich, die Zwilling anfangs zu unterscheiden, da sie sich wirklich sehr ähnlich waren.
Allerdings konnte ich nach einiger Zeit auch diese zwei auseinander halten. Zu meinen Aufgaben im Haus gehörten die Zwillinge in die Schule zu bringen und sie wieder ab zu holen sowie nach der Schule für beide das Essen vorzubereiten was mir eigentlich keine Mühe machte.
Zwischen durch spielte ich mit dem kleinen Lego, 2 Stunden pro Tag sollte ich mich mit ihm beschäftigen. Ich arbeitete in der Woche ca. 12 Stunden.
Mein Englisch wurde immer besser da ich ja auch regelmäßig zum Unterricht gegangen bin was mir auch sehr viel Spaß machte da ich dort auch sehr viele neue und vor allem sehr nette Menschen kennen gelernt habe. Was mich auch sehr überrascht hat ist, dass die Neuseeländer wirklich sehr nett und vor allem total hilfsbereit sind.
Als das Jahr sein Ende nahm bin ich mit gemischten Gefühlen wieder nach Deutschland gefahren zum einen war ich natürlich froh wieder nach Hause zu fahren zu meiner gewohnten Umgebung und zu meine Eltern sowie Freunden, die ich so lange nicht gesehen haben zum anderen hatte ich mir in Neuseeland auch eine kleine Familie aufgebaut, denn Familie Smith behandelte mich schon nach kurzer Zeit wie ihre eigne Tochter und ich fühlte mich wirklich sehr wohl bei ihnen.
Was ich allerdings noch zum Abschluss sagen will ist, dass ich froh bin das überhaupt gemacht zu haben, dadurch konnte ich so viele Erfahrungen sammeln und ich weiß jetzt genau was ich beruflich weiter machen möchte - und zwar Erzieherin werden.
Nora T., Düsseldorf

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