AuPair in Neuseeland
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AuPair in Neuseeland

Als AuPair in Neuseeland - Erstmal ankommen und einleben

Es besteht ein wesentlicher Unterschied darin, ob man nur als Tourist das Land besucht oder für eine Weile dort leben wird. Bei einem längeren Aufenthalt nimmt man automatisch am ganz normalen Alltagsleben teil, schließt längere Bekanntschaften, lernt ihre Lebenseinstellung besser kennen und wird für diesen Zeitraum ein Bestandteil der Gesellschaft.

Das Miteinander leben und die Teilnahme an den alltäglichen Dingen, das Pflegen von Freundschaften ist etwas sehr schönes, dass einem auch in der Ferne ein wenig Heimatgefühl gibt.

Als AuPair in Neuseeland wird man bereits automatisch Bestandteil der Gastfamilie, deren Kinder man in der Regel 6 – 12 Monate betreut. Trotz allem ist gerade am Anfang sicher auch ein wenig Verunsicherung dabei, denn schließlich kommt man zu einer völlig fremden Familie, an deren Alltagsleben man in Zukunft teilnehmen wird. Vielleicht fühlt man sich am Anfang noch nicht so wohl, hat Heimweh oder findet nicht den richtigen Anschluss, aber ist die Eingewöhnungsphase einmal geschafft, steht eine tolle Zeit vor einem.


Doch wie lebt man sich am besten ein??


Es kommt der Moment, da sieht man die Gastfamilie das erste Mal. Sicher bestand vorher schon Kontakt, sodass man sich bereits ein Bild davon machen konnte, ob beide Seiten zueinander passen. Schließlich sollen Gastfamilie als auch AuPair von dieser Zeit profitieren!

Um das Eis zu brechen, kann es eine gute Idee sein, etwas aus der Heimat mitzubringen – sei es ein typisches Rezept, dass man kocht oder etwas ähnliches. Das ist mehr als nur ein Willkommengeschenk, sondern kann auch die Basis für tolle Gespräche werden, indem man sich über kulturelle Unterschiede austauscht. Auf diese Art und Weise machen beide Seiten einen Schritt aufeinander zu und man kann jeweils etwas über die andere Kultur lernen. Man muss auch bedenken, dass Europa für viele Neuseeländer ein Reiseziel ist, das nur ein Bruchteil bereisen wird. Aus diesem Grund sind solche Mitbringsel für sie sehr interessant.

Die neuseeländische Familie nimmt ein AuPair auf, weil es sich von ihm die tatkräftige Unterstützung bei der Kinderbetreuung und im Haushalt erwartet.
Um die Eingewöhnungsphase zu erleichtern, sollte man offen bleiben, denn die eigenen anerzogenen Verhaltensmuster, die man von seinem zu Hause gewöhnt ist, werden höchstwahrscheinlich nicht auf die Gastfamilie zutreffen.

Mit Offenheit und Toleranz kann man sich auf diese andere Lebensweise einstellen und gerade bei der Kinderbetreuung, diese anderen Auffassungen anzuwenden. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig miteinander zu sprechen. Gerade bei Entscheidungen oder Verhaltensmuster, die einem fremd sind, sollte man nachhaken, warum man gerade so gehandelt hat. Denn schließlich stammen Gastfamilie und AuPair aus verschiedenen Kulturkreisen, die bei bestimmten Situationen nicht immer die gleiche Auffassung haben. Also ganz wichtig: das Gespräch suchen, denn das erleichtert die Integration in die Familie und schafft gegenseitiges Verständnis!

Man signalisiert damit auch, dass man sich bemüht, offen zu sein und nicht starr auf seinen Auffassungen zu beharren – Offenheit, Toleranz und Achtung. Mit diesen drei Dingen ist der Großteil der Eingewöhnungsphase bereits erfolgreich gemeistert.

Für das Einleben in die Familie ist es ganz wichtig einen guten Draht zu den Kindern zu bekommen. Mit Freundlichkeit und Herzlichkeit wird man auch die Kinder schnell für sich gewinnen und verschafft sich vor allem gleich am Anfang Respekt.


Außerhalb der Familie


Im Durchschnitt beträgt die wöchentliche Arbeitszeit eines AuPairs in Neuseeland rund 20 – 45 Stunden, sodass für die Freizeit noch genügend Zeit bleibt. Für die Eingewöhnung, das persönliche Wohlbefinden und für mehr Heimatgefühl ist es wichtig, auch Kontakt zu Gleichaltrigen zu haben. Man sollte sich auf alle Fälle trauen auch mal wegzugehen, jedoch in Absprache mit der Familie, denn sie trägt die Verantwortung für diese Zeit. Auf diese Weise lernt man auch einheimische Jugendliche kennen und erhält einen Eindruck davon, was sie in ihrem Alltag bewegt. Bekanntschaften kann man in Sportvereinen, Sprachschulen und einfach überall schließen.

 

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